Winterlager – Schnee, Regen und Sturm

Im Sommer zelten kann jeder, wir gehen aber auch im Winter bei Eis, Schnee und Regen! Zehn Pfadfinder verbrachten Anfang Januar drei Tage und zwei Nächte bei einem Winterlager auf dem Kniebis. Am Samstagmorgen ging es in Dornstetten los, auf dem Kniebis angekommen war zuerst körperliche Anstrengung angesagt. Der Schnee musste von der Wiese geschaufelt werden um Platz für den Aufbau einer Jurte zu bekommen. Anschließend wurde dieses Zelt bei leichtem Schneefall aufgebaut, bevor dann am Abend gemütlich über dem Lagefeuer gekocht werden konnte. Doch die gemütliche Runde musste gegen späteren Abend mehrmals unterbrochen werden, da der aufgetretene starke Regen und Sturm alle immer wieder dazu zwang, das Zelt neu abzuspannen und zu versuchen im Zelt alles trocken zu halten.

 

Nachdem Sturm und Regen nachgelassen hatten, konnten alle beruhigt in ihre Schlafsäcke kriechen. Der nächste Tag brachte dann erneut Kälte, sodass neben einem schönen Schnee-Spaziergang die meiste Zeit des Tages mit Feuerholztransport und sich aufwärmen, sowie kochen und grillen am Lagefeuer zugebracht wurde. Nach einer noch kälteren Nacht, in der sich zeigte, welche Schlafsäcke wirklich halten was sie versprechen, war dann schon wieder der Abbau angesagt, was sich bei gefrorenen Seilen und Zeltmaterial nicht ganz leicht gestaltete. Doch auch diese Herausforderung meisterten die Pfadis gekonnt. Wieder zurück in Dornstetten wurden die Zeltplanen noch zum trocknen und enteisen aufgehängt und alle „Winterlager“ hatten neben drei tollen Tagen und neuen Erfahrungen eine große Portion Lagerfeuergeruch in Kleidung und Gepäck mit nach Hause gebracht.

 

 

 

Updated: 8. Januar 2015 — 14:03
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